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Flipped Classroom - Wie man Lehrveranstaltungen didaktisch umdreht und so aktives Lernen fördern kann

Termin 1:

30.06.2025

Beginn der Selbstlernphase

Termin 2:

07.07.202509:00 - 13:45 Uhr

Termin 3:

08.07.202513:00 - 14:30 Uhr

anschließend Selbstlernphase

Termin 4:

09.09.202509:00 - 13:00 Uhr

Dozent*in:

Daniel Al-Kabbani

Themenbereich:

Lehren und Lernen

Arbeitseinheiten:

16 AE

Zertifikatsprogramm:

Modul 2
Z

Lernprozesse in der Hochschule umfassen in vielen Lehrveranstaltungen die folgenden Teilschritte:

  1. Aneignen von neuen Inhalten
  2. Verständnis der Inhalte
  3. Anwenden der Inhalte anhand von Übungsaufgaben oder Beispielen

Traditionell zentrieren sich Lehrveranstaltungen auf die Vermittlung von Inhalten und bieten Studierenden verschiedene Möglichkeiten für eine strukturierte Aufnahme von Informationen durch Vorlesungen, Unterrichtsgespräche, Referate oder solchen Gruppenaufgaben, die die Recherche neuen Wissens fokussieren. 

Die Schritte zwei und drei werden den Studierenden meist für das Selbstlernen zu Hause überlassen. Dabei profitieren gerade diese Lernschritte durch soziale Interaktion in der Gruppe und konstruktives Feedback des/der Lehrenden. Das "Flipped-Classroom-Prinzip" oder auch "Inverted-Classroom-Modell" greift diesen Gedanken auf und kann aktives Lernen in besonderem Maße fördern.

Indem die Präsenz- und Selbststudienphasen einer Lehrveranstaltung didaktisch "umgedreht" werden, findet die Aneignung von neuen Inhalten durch die Studierenden vor der Präsenzphase in Eigenarbeit statt, wodurch in der Vorlesungs- oder Seminarsitzung mehr Zeit bleibt, um an der Vertiefung der Inhalte zu arbeiten, Verständnisfragen zu besprechen und Feedback in der Gruppe zu teilen. 

Damit dieser einfache Grundgedanke in der Lehrpraxis lebendig werden kann und eine lernförderliche Dynamik entwickelt, sind einige wichtige Fragen zu beantworten:

  • Welche Inhalte eignen sich, um ins Selbststudium ausgelagert zu werden?
  • Wie müssen die Inhalte aufbereitet sein?
  • Welcher Arbeitsumfang ist realistisch?
  • Wie wird gewährleistet, dass Studierende sich vorbereiten?
  • Wie kann man aussagekräftiges Feedback für Studierende bereitstellen?
  • Welche Möglichkeiten hat man, um die Präsenzzeit interaktiv zu nutzen?

Diese Fragen werden im Workshop behandelt, wobei kurz gehaltene Inputphasen mit Selbstarbeitsphasen zum Übertrag auf die eigene Lehrveranstaltung sowie Gruppenarbeitsphasen zur Entwicklung von Ideen und gegenseitigem Austausch kombiniert werden. Die im Workshop eingesetzten Methoden stehen dabei in Kongruenz zu möglichen Methoden für die Gestaltung von Lehrveranstaltungen. Angereichert werden die Inputs und Arbeitsphasen durch Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte des Dozenten.


Workshop-Aufbau 

Der mehrteilige Online-Workshop umfasst eine asynchrone Vorbereitungsphase (1 AE), drei synchrone Workshopphasen (11 AE) und eine integrierte asynchrone Selbstlernphase (4 AE).

  • Asynchrone Selbstlernphase im Zeitraum 30.06.2025 - 06.07.2025 (Zeitaufwand: ca. 1 Stunden in freier Zeiteinteilung) (1 AE): Bearbeitung von Vorbereitungsaufgaben zur Aneignung (oder Wiederholung) didaktischer Grundlagen für die Anwendung des Flipped-Classroom-Modells
  • 1. Online-Sitzung am Montag, 07.07.2025, 9:00 - 13:45 Uhr (inkl. 1 Stunde Pause) (5 AE)
  • 2. Online-Sitzung am Dienstag, 08.07.2025, 13:00 - 14:30 Uhr (2 AE)
  • Asynchrone Selbstlernphase im Zeitraum 08.07.2025 - 08.09.2025 (Zeitaufwand: ca. 3 Stunden in freier Zeiteinteilung) (4 AE): In der Umsetzungsphase zwischen den Workshops können die Teilnehmer*innen selbst ein Flipped-Classroom-Konzept für ihre Lehrveranstaltung, einen Detailplan für eine inhaltliche Sitzung und/oder Lernmaterial für den Einsatz im Flipped Classroom entwickeln und im Follow-Up-Termin präsentieren.
  • 3. Online-Sitzung am Dienstag, 09.09.2025, 9:00 - 13:00 Uhr (inkl. 1 Stunde Pause) (4 AE)

Die Teilnehmenden können nach der Online-Veranstaltung mit integrierter Selbstlernphase

  • geeignete Lernziele für die Selbstlernphase und die Präsenzphase einer Lehrveranstaltung definieren, welche im Sinne des Flipped-Classroom-Prinzips umgesetzt werden soll,
  • motivationsrelevante Rahmenbedingungen für das Lernen der Studierenden analysieren und dementsprechend die Umsetzung eines Flipped-Classroom-Ansatzes konstruktiv gestalten,
  • verschiedene Möglichkeiten zur Aufbereitung von Selbstlernmaterial benennen und für eine Flipped-Classroom-Lehrveranstaltung adäquat auswählen,
  • eine Auswahl an möglichen Methoden für die Präsenzphase einer Flipped-Classroom-Lehrveranstaltung benennen und geeignete Methoden für aktives Lernen planen und einsetzen.
Keine Anmeldung zur Veranstaltung möglich

Diese Veranstaltung findet nicht statt. Informieren Sie sich über aktuelle Angebote hier.