Lehren und Lernen in Zeiten von KI
Termin 1:
Termin 2:
Dozent*in:
Sebastian WalzikThemenbereich:
Lehren und LernenArbeitseinheiten:
8 AEZertifikatsprogramm:
Modul 2Freie Plätze:
5/20Anmeldezeitraum:
01.07.2024 bis 11.10.2024
"Erst gestalten wir unsere Werkzeuge, dann gestalten sie uns.", so John Culkin (Medienkritiker und Pädagoge).
Die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) stellt neue Anforderungen an das Lehren und Lernen an Hochschulen. In einer Zeit, in der Studierende die Möglichkeiten der KI nutzen können, ist es von entscheidender Bedeutung, sicherzustellen, dass sie die KI nicht aus Bequemlichkeit einsetzen, sondern auch das Verständnis und die Kontrolle über Ergebnisse haben, und dass sie einen verantwortungsbewussten und selbstgesteuerten Umgang mit diesen Medien erlernen.
Wie können Sie in Ihrer Lehre also erreichen, dass Studierende beim Lernen die Unterstützung von KI-Tools reflektiert nutzen? Welche Methoden und Aufgabenstellungen eignen sich, um ein vertieftes Verständnis für und die aktive Selbststeuerung der KI-Möglichkeiten durch die Studierenden zu fördern? Welches sind entsprechende Lernziele im Bereich der Medienkompetenzen, die für Ihr Lehrgebiet relevant sind und in ihr Lehrkonzept einfließen müssen? Wie können Sie Lernumgebungen gestalten, wo die Möglichkeiten und Grenzen künstlicher Intelligenz direkt für die Studierenden erfahrbar und die Reflexion über gesellschaftliche Auswirkungen von KI-Technologien gefördert werden?
Solche und ähnliche Fragen stehen im Zentrum dieses Workshops. Sie haben Gelegenheit, die neuen Anforderungen in Ihrer Lehrpraxis angesichts KI zu beschreiben und zu erarbeiten, welche Möglichkeiten es gibt, KI sinnvoll in Ihr Lehrkonzept zu integrieren und welche Methoden für welche KI-bezogenen Kompetenzziele besonders geeignet sind.
Bringen Sie gerne Materialien ihrer Lehrveranstaltung mit.
Inhalte
- Welche Anforderungen stellen Entwicklungen in der KI an die Hochschullehre?
- Welche Medienkompetenzen und metakognitiven Kompetenzen sind betroffen? (Kognitive Niveaus und Niveaus kognitiver Reflexionsfähigkeit)
- Wie kann man entsprechende KI-bezogene Lernprozesse begleiten und fördern?
- Ziel-Mittel-Relationen im Sinne des Constructive Alignments: Welche Methoden eignen sich für welche (Medien- & metakognitiven) Kompetenzen?
Workshop-Aufbau
Es finden zwei
Online-Sitzungen jeweils von 9:00-12:30 Uhr (inkl. 30 Minuten Pause) im Abstand von einer Woche statt.
Zwischen den beiden Terminen können die Teilnehmer*innen die Ideen aus dem ersten Treffen in der eigenen Lehre erproben. Beim zweiten Treffen werden dann zusätzlich zu weiteren inhaltlichen Themen auch diese Erfahrungen aus der Phase zwischen den beiden Treffen aufgenommen und vertieft.
Arbeitsform
- Inputs und Diskussionen
- moderierter Erfahrungsaustausch
- Übungen
Die Teilnehmenden können nach dem Online-Workshop
- die Entwicklungen der
künstlichen Intelligenz (KI) in Hinblick auf künftige Anforderungen für ihre Studierenden innerhalb Ihres Lehrgebietes reflektieren,
- auf Grundlage eines fachbezogenen Verständnisses von Kompetenz als Zusammenspiel von Wissen, Einstellungen und Fertigkeiten entsprechend kompetenzorientierte Lernziele für ihre eigenen Lehrveranstaltungen formulieren, bei denen sie insbesondere die Anforderungen, die sich durch die Entwicklungen in der KI ergeben, berücksichtigen,
-
Lernumgebungen entwickeln, die geeignet sind, bei Studierenden einen verantwortungsvollen und selbstgesteuerten (medienkompetenten)
Umgang mit den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz zu fördern,
- Lernprozesse im Hinblick auf angestrebte KI-bezogene Kompetenzen anhand geeigneter Methoden fördern.
Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung bestätigen Sie die Kenntnisnahme aller obenstehenden Informationen zur Veranstaltung sowie die Anerkennung der Teilnahmemodalitäten für die Nutzung der Angebote des Netzwerk Studienqualität Brandenburg (sqb).
5/20 freie PlätzeAnmeldezeitraum:
01.07.2024, 00:00 Uhr bis 11.10.2024, 23:00 Uhr