Handreichungen
Ressourcen für Lehrende - Kompetenz für die Hochschullehre
Diese Auswahl an Ressourcen zu Handlungsfeldern von Lehre und Studium an Hochschulen adressiert die pädagogische Kompetenz von Lehrenden als Beitrag einer kontinuierlichen Qualitätsentwicklung der Hochschullehre.
Die verlinkten Informationen und Materialien aus der hochschuldidaktischen Community bieten handlungspraktische Ansätze zu Kompetenzen für die Hochschullehre sowie zum Umgang mit aktuellen Herausforderungen beim Lehren und Prüfen im Hochschulkontext.
Kompetenzorientierte Lehre bedeutet, sich in der Lehrplanung und -gestaltung daran zu orientieren, was Studierende nach Abschluss eines Lernprozesses wissen, verstehen und zu tun in der Lage sein sollten. Welche fachlichen, sozialen, methodischen und persönlichkeitsbezogenen Kompetenzen erworben werden sollen, wird je nach Studiengang in Form von Learning Outcomes oder Lernergebnissen beschrieben und den Studierenden transparent gemacht.
Ausformulierte Lernergebnisse – sei es auf Lehrveranstaltungs-, Modul- oder Studiengangsebene – stellen ein nützliches Werkzeug bei der Gestaltung von Lehr-, Lern- und Prüfungsszenarien, aber auch bei der Planung von Modulen oder Studiengängen dar.
Der Leitfaden geht auf die verschiedenen Ebenen und Bedeutungen des Instrumentes "Lernergebnisse" ein und bietet konkrete Unterstützung und Beispiele für die Formulierung und Nutzung von Lernergebnissen.
LEHRELADEN Ruhr-Universität Bochum: Thema Lehr- und Lernziele
Brendel, S./Hanke, U./Macke, G. (2019): Kompetenzorientiert lehren an der Hochschule. Budrich Verlag. Opladen, Toronto; DOI: 10.36198/9783838550473.
Schaper, N./Hilkenmeier, F. u. A. (2013): Umsetzungshilfen für kompetenzorientiertes Prüfen, HRK. Online verfügbar: https://www.hrk-nexus.de/fileadmin/redaktion/hrk-nexus/07-Downloads/07-03-Material/zusatzgutachten.pdf (zuletzt abgerufen 06.01.2026).
Mit guter Lehre das eigene wissenschaftliche Wissen und Arbeiten an Studierende weiterzugeben, ist eine professionelle Aufgabe, für die es je nach fachlicher Ausrichtung spezifischer Lehrkompetenzen bedarf.
Das Kompetenzmodell der TU München - ProLehre | Medien und Didaktik - gibt Lehrenden einen kompakten Überblick über das didaktische Grundwissen und die daraus abgeleitete Lehrkompetenz, unterstützt sie durch Leitfragen bei der Selbsteinschätzung der eigenen Lehrkompetenz und gibt Impulse, in welchen Bereichen sie ihre Lehrkompetenzen ausbauen und ihr Kompetenzprofil stärken können.
Das Kompetenzmodell der TU München - ProLehre | Medien und Didaktik - gibt Lehrenden einen kompakten Überblick über das didaktische Grundwissen und die daraus abgeleitete Lehrkompetenz, unterstützt sie durch Leitfragen bei der Selbsteinschätzung der eigenen Lehrkompetenz und gibt Impulse, in welchen Bereichen sie ihre Lehrkompetenzen ausbauen und ihr Kompetenzprofil stärken können.
Das Arbeitspapier des Hochschulforum Digitalisierung enthält Reflexionsbausteine für die individualisierte Lehrkompetenzentwicklung in Form von Fragen und Antwortfeldern für eine Portfolioarbeit zur eigenen Lehre.
Mithilfe des Reflexionsportfolios können Lehrende ihre Lehrmethoden systematisch reflektieren, Fortschritte dokumentieren und gezielt Weiterentwicklungsbedarfe identifizieren. Es fördert den Austausch mit Kolleg*innen und Studierenden und unterstützt die kontinuierliche Entwicklung ihrer Lehrpraxis.
Das Arbeitspapier des Hochschulforum Digitalisierung enthält Reflexionsbausteine für die individualisierte Lehrkompetenzentwicklung in Form von Fragen und Antwortfeldern für eine Portfolioarbeit zur eigenen Lehre. Mithilfe des Reflexionsportfolios können Lehrende ihre Lehrmethoden systematisch reflektieren, Fortschritte dokumentieren und gezielt Weiterentwicklungsbedarfe identifizieren. Es fördert den Austausch mit Kolleg*innen und Studierenden und unterstützt ...
Pädagogische Kompetenzen für die Hochschullehre beurteilen
In Berufungskommissionen ist die Frage der pädagogischen Eignung von Bewerber*innen ein wichtiges Bewertungs- und Auswahlkriterium. Vor dem Hintergrund kompetenzorientierter Lehre wird es zu einer Schlüsselfrage, ob die Bewerber*innen, die zukünftig an der Hochschule lehren werden, die Studierenden an ihr Fach- und Lehrgebiet heranführen und zu aktivem selbstständigen Lernen anregen können.
Mit dieser Handreichung werden Entscheidungsfelder, Kriterien und Empfehlungen vorgestellt, mit denen die pädagogische Eignung von Bewerber*innen in Berufungskommissionen systematisch ausgewertet und beurteilt werden kann.
Der Einsatz von generativer KI stellt die Hochschullehre vor große Herausforderungen, sei es hinsichtlich tradierter Lehr- und Prüfungsformate oder in Bezug auf neue Aspekte des Datenschutzes und des Urheberrechts.
Zentrale Fragen sind, welche Kompetenzen Lehrende und Studierende für den Einsatz und den Umgang mit generativer KI in der Lehre benötigen, welche davon besonders relevant sind und wie diese sich zeitnah erwerben lassen.
Die Themenseite "Generative KI" des Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL) bietet eine Zusammenstellung von Leitlinien, Materialien, Best Practices und Möglichkeiten, wie KI zur Gestaltung digital unterstützter Lehre eingesetzt werden kann.
Die didaktische Handreichung zur praktischen Nutzung von KI in der Lehre hat die Arbeitsgruppe Digitale Medien und Hochschuldidaktik der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik in Kooperation mit der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft herausgegeben.
Mit dem Moodle-Selbstlernkurs zur Stärkung der KI-Kompetenz bei Lehrenden und Studierenden der Technischen Hochschule Brandenburg wird die im EU AI Act geforderte KI-Kompetenz adressiert. Die Lernziele beziehen sich auf das KI-Kompetenzmodell von Long/Magerko (2020) und deren Weiterentwicklung in einer Publikation von Lemke/Meister/Wessels (2023).
Der Selbstlernkurs KI-Kompetenzerwerb | Acquisition of AI Competencies | extern moodle THB ist über einen Gastzugang frei zugänglich.

